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Sonntag, 5. September 2010
Magazin
Glühlampe ab 1. September weiter auf dem Rückzug

w200_deutsche_energie_agentur_gmbh_dena.jpgDurch Lampentausch Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken

Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 75 Watt
dürfen zum 1. September nicht länger in den Verkauf gebracht werden. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der EU, Mindeststandards für die Energieeffizienz von Lampen einzuführen. Damit werden ineffiziente Leuchtmittel - wie die herkömmliche Glühlampe - schrittweise vom Markt genommen. Verbraucher profitieren von dieser Regelung, denn sie können durch den Kauf effizienter Lampen ihre Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Nach Berechnung der Initiative Energie Effizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bringt allein der Austausch einer 60 Watt-Glühlampe gegen eine 11 Watt-Energiesparlampe über die gesamte Lebensdauer der Lampe eine Stromkostenersparnis von rund 100* Euro bei gleicher Lichtleistung.

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Schulranzen: Perfekt gepackt

achtung_schulkinder.jpgTÜV Rheinland rät: Schulranzen nicht überladen, Inhalt und Sitz regelmäßig kontrollieren
Rucksäcke und Aktentaschen sind kein Tornisterersatz

Bücher, Hefte, Pausenbrot, dazu noch die volle Trinkflasche - schon die kleinen i-Dötzchen machen sich morgens mit einem prall gefüllten Ranzen in Richtung Schule auf. "Doch Vorsicht!", warnt Dieter Knape von TÜV Rheinland. Der Experte prüft Schulranzen und vergibt das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. "Auch bei kräftigen Kindern gehört in den Schulranzen nur das hinein, was tatsächlich im Unterricht gebraucht wird."

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Leben im Land der Currywürste

currywurst.jpg

Was die Wissenschaftler über das Gesundheitsverhalten der Menschen in NRW herausgefunden haben, ist eine schlechte Nachricht. Ihr Ruf nach einem nationalen "Gesundheitsrat" zeigt, wie ratlos die Fachwelt ist. Solch eine Einrichtung wäre überflüssig. Denn der Mehrheit mangelt es nicht an Wissen darüber, dass Currywurst mit Pommes, Schokolade und Sahnetorten nicht zu den gesundheitsfördernden Lebensmitteln zählen. Bei einer großen Zahl derer, die nicht gesund leben, dürfte wohl eher der berühmte innere Schweinehund im Wege sein. Und den kann kein Gesundheitsrat beseitigen. Bei den Jüngeren ist das mangelnde Gesundheitsbewusstsein mitunter auch Teil der Lebenseinstellung. Junge Menschen sehen nicht nur beim Rauchen und Trinken, sondern eben auch bei ihren Lebensgewohnheiten über Risiken hinweg. Frei nach dem Motto: 40 Jahre quälst du deinen Körper, dann quält er dich. Das heißt freilich nicht, dass man die Situation untätig akzeptieren sollte. Sinnvoll ist Aufklärung über gesunde Lebensweise in Kindergärten und Schulen. Denn die Grundlage des Lebensstils wird früh gelegt. Wichtig sind auch die Vorbilder zu Hause. Eltern, die selbst gerne Chips futternd im Sessel sitzen, können ihre Kinder kaum zu Aktivitäten und gesunder Ernährung anhalten.

 
Lebensmittel online kaufen: Amazon enttäuscht, andere Angebote bleiben in der Nische

einkaufen.jpgDer neue Lebensmittel-Online-Shop von Amazon kommt bei den Verbrauchern im Internet nicht gut an: Wie eine aktuelle Web-Monitoring-Studie der Consline AG zeigt, bewerten 52% der Nutzer von Online-Foren den Online-Food-Shop negativ. Kritisiert wird vor allem das Marketplace-System, bei dem bei einer Bestellung hohe Versandkosten anfallen können, wenn die Waren von verschiedenen Amazon-Partnern geliefert werden. Zudem äußern die Forennutzer erhebliche Bedenken hinsichtlich des Versands kühlpflichtiger Produkte. Testkäufe von derartigen Produkten werden fast ausschließlich negativ bewertet.

Auffällig ist auch, wie wenig über andere Online-Lebensmittel-Anbieter im Netz diskutiert wird, obwohl diese z.T. schon seit Jahren um Kunden werben. Nach Amazon folgt Gourmondo.de mit deutlichem Abstand. Zu Froodies, Edeka24, Lebensmittel.de oder dem Online-Angebot von Kaiser's Tengelmann findet sich kaum Resonanz.

 

 
Gefälschte Medikamente in norddeutschen Apotheken

medikamente.jpgFrüher ging es meist nur um Potenzmittel wie Viagra, doch heute wird fast alles illegal importiert und hergestellt: Antibiotika, Schmerzmittel oder Krebsmedikamente. Nach Recherchen des NDR Wirtschafts- und Verbrauchermagazins "Markt" werden illegale Medikamente nicht mehr nur im Internet vertrieben, sondern sind bundesweit auch in rund 100 Apotheken verkauft worden. In Norddeutschland ermitteln unter anderem die Staatsanwaltschaften Hamburg, Celle, Verden, Kiel und Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat bereits Anklage gegen einen Apotheker erhoben. Allein er soll Medikamente mit einem Volumen von 1,675 Millionen Euro zu Unrecht abgerechnet haben.

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